Women's history month: Diese Frauen haben Hip Hop Geschichte geschrieben

Women's history month: Diese Frauen haben Hip Hop Geschichte geschrieben

Im Women’s History Month geht es darum, Frauen sichtbar zu machen, die Geschichte geprägt, Grenzen verschoben und neue Räume eröffnet haben. Das zeigt sich nicht nur in Politik und Gesellschaft, sondern auch in der Musik. Künstlerinnen wie Lauryn Hill, Mary J. Blige und SXTN haben auf völlig unterschiedliche Weise vorgelebt, wie feministische Haltung im Rap klingen kann. Hier sind unsere STOKED Shop Highlights anlässlich des Women's History Month.

SXTN – Leben Am limit

Mit Leben am Limit haben SXTN den Deutschrap aufgebrochen. Sie haben gezeigt, dass Frauen im Rap genauso laut, direkt und kompromisslos sein können wie Männer – ohne sich dafür kleiner zu machen. Das Album erschien 2017 und gilt bis heute als wichtiger Moment für weibliche Präsenz im Deutschrap.

Lauryn Hill – The Miseducation of Lauryn Hill

Lauryn Hill hat mit diesem Klassiker ein Album geschaffen, das bis heute für Selbstachtung, emotionale Tiefe und weibliche Autorität steht. Sie sagt selbst, das Album sei für sie wie eine Art Selbstreflektion darüber, wie es ist, als junge Frau in der männerdominierten Musikindustrie, mit all ihren Tücken, Fuß zu fassen.

Mary J. Blige – Herstory Vol. 1

Mary J. Blige steht als “Queen of Hip Hop Soul” für Healing und Self Love. Dieses Release erinnert daran, dass auch Verletzlichkeit Teil von Stärke sein kann — und dass weibliche Geschichten ihren festen Platz in der Musikgeschichte haben.

Doechii – Alligator Bites Never Heal

Vor ein paar Jahren hatte Doechii weder einen Job, noch einen Plattenvertrag. Heute hat sie mit Alligator Bites Never Heal als dritte Frau nach Lauryn Hill und Cardi B den Grammy für Best Rap Album gewonnen. Genau das macht dieses Album so stark: Es steht für Eigenständigkeit, Durchsetzungskraft und dafür, sich gegen alle Erwartungen durchzusetzen.

Glorilla – Glorious

GloRilla’s Glorious verkörpert weibliche Autonomie, finanzielle Unabhängigkeit und schonungslose Selbstdarstellung. Als Debütalbum markiert es ihren nächsten großen Schritt – und genau darin steckt auch der feministische Kern: Sie nimmt sich Raum, Härte und Sichtbarkeit, ohne sich dafür abzuschwächen.

Rihanna – Unapologetic

Unapologetic stammt aus Rihannas IDGAF Ära und stellt ihre Sexualität, ihr Privatleben und ihre Gefühle ungefiltert zur Schau. Mit diesem Album macht sie bereits im Titel klar, dass sie sich weigert, den gesellschaftlichen Erwartungen an ein “perfektes” weibliches Vorbild zu entsprechen.

Shirin David – Schlau aber blond

Mit Schlau aber Blond dreht Shirin David ein sexistisches Klischee bewusst um und macht daraus ein Statement. Das Album steht für Weiblichkeit, Erfolg und Inszenierung, die nicht gerechtfertigt, sondern selbst kontrolliert werden.